Der unbeschränkte Welpe – Dein Problemhund von morgen

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Der unbeschränkte Welpe – Dein Problemhund von morgen

Es gibt in den letzten Jahren eine ungute Entwicklung bei Welpen. Einen Trend, den man mit echter Sorge betrachten kann:
Denn proportional zu dieser Entwicklung steigt die Anzahl der Hunde, die einem später als echte Problemhunde vorgestellt werden und die als ernsthaft nicht gesellschaftsfähig zu bezeichnen sind.
Ich spreche von einer immer größer werdenden Anzahl von Welpen, die mit 10 oder 12 Wochen keine einzige Sekunde still sitzen können.
Welpen, die ohrenbetäubend schreien, kreischen und heftig zubeißen, wenn sie nicht sofort bekommen, was sie genau JETZT wollen.
Welpen, die schon mit 9 Wochen zähnefletschend vor ihrem neuen Besitzer stehen – bereit, ihren Futternapf bis auf’s Blut zu verteidigen.
Welpen, die hysterische Wutanfälle bekommen, wenn sie mal für mehr als eine Sekunde festgehalten werden müssen, weil sie sich nichts von der Strasse reinpfeifen oder sich eine verlorene Socke ihres Halters in den Magen schieben sollen.
Welpen, bei denen es quasi unmöglich ist, Ohren- oder Augentropfen zu verabreichen.
Welpen, die sich mit 8 Wochen schon ernsthaft in ihren Artgenossen festbeißen und mit absoluter Vehemenz beißschütteln.

Hört sich gruselig an?
Ist es auch. Aber woher kommt das?

Das insbesondere drei Gründe:

1. Die kleinste Anzahl von Welpen wird inzwischen noch bei einem verantwortungsvollen Züchter gekauft.
Das ist ein Züchter, der seine Welpen von Anfang an gut sozialisiert, schon vor der Abgabe. dosiert an gewisse Umweltreize gewöhnt und ihnen bis zur Übergabe an ihre Käufer schon die eine oder andere Spielregel welpengerecht beigebracht hat. Unter anderem die, dass es natürlich auch gewisse Umgangsformen zwischen Mensch und Hund gibt.
Ein Züchter, der die Entwicklungstendenzen seiner Sprösslinge sehr gut einschätzen kann und dementsprechend darauf achtet, dass der Käufer auch zu dem Welpen passt.
Ein Züchter übrigens auch, der sieht, wenn seine Hündin z.B. mit ihrem ersten Wurf erzieherisch überfordert ist und für entsprechend qualifizierten vierbeinige Unterstützung durch erfahrene „Tanten“ und „Onkel“ sorgt.
Das ist kein „Züchter-Bashing“. Die richtigen werden es eh verstehen, die anderen dürfen sich gerne angesprochen fühlen.
Es gibt genug Züchter, die das genau so machen und von Geburt an wirklich viel Arbeit und Herzblut in jedes Individuum ihrer Würfe stecken. Leider gibt es aber mindestens ebenso viele andere.

Und – das muss man leider auch genau so sagen:
Die Nachfrage nach Welpen ist inzwischen einfach um ein vielfaches höher, als dass diese Anzahl von angefragten Welpen überhaupt noch von entsprechend guten Züchtern „produziert“ werden könnte…

2.: Es wird gemixt, was man mixen kann:

Die einschlägigen Online-Verkaufsportale geben her, was auch immer man sich wünscht. Oder verkaufen will. Da wird der Husky mit dem Spitz gekreuzt, der Malinois mit dem Herdenschutzhund, der Australian Shepherd mit dem Weimaraner und der Weimaraner mit dem Labrador.
Sieht oft gut aus, bekommt meist coole neue „Rassetitel“. Ist aber genetisch eher semi- kompatibel, was man da so miteinander vermischt. Je mehr (unterschiedlicher) Gebrauchshund drin ist, desto schwieriger wird es in der Erziehung. Und wenn es dann noch das „Beste“ von beiden ist… dann musst Du als Welpenbesitzer sehr, sehr schnell echter Experte für Rassekunde werden!
Das sind aber die wenigsten.
Von guter Sozialisierung durch einen „Züchter“ spreche ich hier gar nicht mehr. Jemand der Ahnung von Genetik hat, kreuzt bestimmte Rassen eben gerade NICHT miteinander. Punkt.

3.: Hundebesitzer wollen – oder können (!) – gar nicht mehr erziehen:

Ein Trend, der leider auch immer mehr und mehr zunimmt.
Den Welpen will man noch. Aber alles andere wird schwierig. Grenzen setzen tut einem in der Seele schon schrecklich weh!
Statt eine Grenze zu setzen, wo eine Grenze hingehört, springen auch erwachsene Menschen inzwischen lieber weinend auf der Flucht vor den Milchzähnen ihrer Welpen auf’s Sofa. Oder bedienen jedes Gekreische ihres kleinen Hundes mit entsprechender Aufmerksamkeit und erfüllen jeden Wunsch sofort und dienstgerecht.
Konflikte annehmen? Bearbeiten? In die richtigen Bahnen lenken? Einmal aushalten, dass auch ein Welpe nicht immer nur fröhlich sein muss, dass ein Welpe auch gar nicht fröhlich sein SOLL, nachdem er — Grenze aufgezeigt bekommmt?

Das alles… Fehlanzeige.

Es gibt für niemanden auf dieser Welt ein absolutes Recht auf immerwährende Fröhlichkeit.
Vor allem dann nicht, wenn diese „Fröhlichkeit“ eine ständige Einschränkung anderer voraussetzt. Eine solch gelebte Fröhlichkeit heißt übrigens Egoismus. Und die verkehrt sich sehr schnell in Wut und Aggression, sobald sich einer nicht – oder nicht mehr – einschränken lassen will.
Nun reicht in der Regel schon eine der drei oben genannten Komponenten, um das Leben mit einem Welpen schwierig genug zu machen. Dummerweise kommen inzwischen aber ganz oft zwei oder sogar alle drei Punkte zusammen:
Richtig erziehen will der Mensch nicht, beim guten Züchter gekauft war nicht dabei und von der Rasse/den Rasse-Mixen hat man eigentlich auch keine Ahnung.
Das Ergebnis sind entweder Hunde, die irgendwann ihren Ursprüngen entsprechend in den eischlägigen Online-Portalen als Wanderpokale weiter gereicht werden, im Tierheim landen oder schlicht gefährlich in ihrem und für ihr Umfeld sind:

Weil sie beißen, weil sie ungehemmt jagen, weil sie für ihre Halter (nicht mal) an der Leine zu händeln sind. Weil sie – bestenfalls – nichts anderes können, als jeden Artgenossen im „Spiel“ mit Wucht umzuballern. Im schlimmstesten Fall machen sie einfach keine Gefangenen mehr, wenn ihnen nur die Musik nicht passt.

Gemachte Egoisten.

Nicht, weil sie so sein wollen. Sie sind so geworden, weil wir Menschen es zugelassen haben.

2 x pro Monat Zoom-Informationstreffen

ACHTUNG

wegen der aktuellen Pandemie – Lage kann und will ich momentan keine Besucher empfangen. Ich bitte Sie um Verständnis, dass ich momentan NIEMANDEN neues auf meine Warteliste nehme. Ich erlaube mir deshalb die unzähligen Mails momentan nicht mehr zu beantworten.

Wir konnten schon zwei erfolgreiche Informations Meetings verbuchen und möchten auch im März 2 x einladen.

Dazu füllen Sie mir bitte dieses Formular aus und ich schicke Ihnen den Einladungslink (in der Hoffnung, dass alles klappt). Die Info dauert max 90 Min.

Freue mich auf reges Interesse.

Daten: 11.03.2021 18.30 bis 20.00 Uhr

23.03.2021 18.30 bis 20.00 Uhr

Falls das Angebot wahrgenommen wird werden weitere Daten folgen.

Welpenhandel, Tierschutz… trau schau wem…

Tierarzt Dr. Rückert stellt einen aktuellen Fall vor… einer von Vielen

ANMERKUNG:

Aus dem Ausland werden auf den sozialen Medien so viele Hunde angeboten, ich sehe auch viele Angebote aus Serbien. Bitte beachtet die Einfuhrbestimmungen in eurem Land!!!! Es ist nicht möglich einen Hund jünger wie 6 oder gar 7 Monate in die Schweiz zu importieren. Es droht Einschläferung, teure Quarantäne und/oder eine grosse Busse. Serbien gilt als Tollwut Risikoland und Tollwut ist für Tier, aber auch Mensch tödlich!

Neues Angebot für das Erlernen der Trüffelsuche!

Wir müssen wegen der aktuellen Pandemie Situation unsere Kurse etwas umstellen.

Als erstes werden wir versuchen die Theoriekurse online auf Zoom anzubieten. Wir haben da auch die Möglichkeit der Interaktivität, können die Präsentation zeigen, sowie auch eine Fragerunde machen. Die Teilnehmerzahl ist unbeschränkt. Ebenso werden wir mit Filmmaterial ihnen die ersten Schritte erklären, welche Sie vor dem Besuch des Praxisteil mit ihrem Hund einüben.

Den Praxisteil werden wir in 2stündigen Trainings anbieten. Bitte achten Sie darauf, dass wir das Training nur Teilnehmern anbieten, welche bei uns den Theoriekurs gemacht haben.

Wir hoffen, dass wir so der aktuellen Lage Herr werden, die Hygienemassnahmen einhalten können und trotzdem eine ganz tolle Art der Beschäftigung weiter geben können.

HIER GEHT ES DIREKT ZUR ONLINE BUCHUNG

2 x pro Monat Zoom-Informationstreffen

ACHTUNG

wegen der aktuellen Pandemie – Lage kann und will ich keine Besucher empfangen. Ich bitte Sie um Verständnis, dass ich momentan NIEMANDEN neues auf meine Warteliste nehme. Ich erlaube mir deshalb die unzähligen Mails momentan nicht mehr zu beantworten. Bitte nehmen Sie die Gelegenheit wahr an einem Infoabend via Zoom dabei zu sein, wo wir auch Platz für Ihre Fragen einräumen. Herzlichen Dank.

Ich freue mich, dass das erste Meeting am 11.02.21 ein grosser Erfolg war mit knapp 40 Teilnehmern.

Dazu füllen Sie mir bitte dieses Formular aus und ich schicke Ihnen den Einladungslink (in der Hoffnung, dass alles klappt). Die Info dauert 40 Min., sollte längere Zeit nötig sein, müssen wir nochmals neu starten nach einer kurzen Pause.

Freue mich auf reges Interesse.

Daten: 25.02.2021 18.00 Uhr

Falls das Angebot wahrgenommen wird werden weitere Daten folgen.

Ein unbeschwertes Neues Jahr wünsche ich uns allen…

Es war ein hartes Jahr, da ich am 1. August meine grosse Liebe Amy gehen lassen musste. Ich frage mich noch immer, ob man nicht noch etwas hätte an dem Schicksal ändern können. Trotzdem bin ich unglaublich dankbar, dass ich so viele Menschen um mich herum habe, welche ehrlich sind, mich aufgefangen haben und mich sogar unterstützt haben. Vorne an meine Tochter Maja und meine Mama, welche in meinem Leben unentbehrlich sind. Aber auch meine Hundefamilie ist unfassbar, da sie mich auch in einigen Dingen unverhofft unterstützt oder/und überrascht haben. Es ist die wundervolle Nebenwirkung meiner Zuchtphilosophie, sodass oftmals aus dem Welpenbesitzer – Züchter Verhältnis eine ehrliche Freundschaft wird. Die Pandemie werden wir in den Griff bekommen und dann hoffentlich auch im Berufsleben wieder vorwärts machen können. Ich bin dankbar, dass wir alle gesund sind, dass ich meine Familie und Freunde und vor allem die allerbestesten Hunde habe… DANKE!